Betreiben Sie einen eigenen Blog

Sicherlich wissen Sie bereits was ein Blog ist. Vielleicht haben Sie ab und zu selbst schon mal in einem Blog einen Beitrag geschrieben. Eventuell ist dieser sogar von anderen Lesern kommentiert worden.

Der nächste Schritt bestünde für Sie darin, einen eigenen Blog aufzusetzen und regelmäßig zu pflegen.

Ein eigener Blog kann ihre Marketingaktivitäten indirekt stark unterstützen. Treten Sie mit Ihren Interessenten und Kunden in einen Dialog und bauen Sie so allmählich eine Community auf.

Benutzen Sie diesen Blog bitte nicht dazu, hauptsächlich Ihre Marketingbotschaften in die Welt zu streuen, sondern sehen Sie das Verkäuferische eher indirekt.

Sie können in einem Blog alles posten, was in gerade über die Leber läuft, passend zu Ihrem Hauptthema natürlich. Schreiben Sie drauflos was die Tastatur hergibt. Seien Sie kreativ. Binden Sie passende Videos in Ihren Blog ein oder besser, erstellen Sie eigene Videos.

Ein solcher Blog führt natürlich nur dann zu einem gewissen Erfolg, wenn Sie dort regelmäßig neue Beiträge einstellen. Ein Blog ist eine lebendige Website – im Gegenteil zu einer statischen Website, die Sie wahrscheinlich schon haben.

Nehmen Sie sich konsequent vor, mindestens einmal pro Woche einen sinnvollen Beitrage zu schreiben oder per Video aufzunehmen. So sammeln Sie bereits in einem Jahr rund 50 Beiträge.

Machen wir ein Beispiel. Nehmen wir an, Sie sind Handwerker aus der Sanitärbranche. Sie sind Meister und führen einen kleinen Betrieb. Setzen Sie einen Blog auf etwa mit dem Titel „Gas – Wasser – Scheisse„. Nein, Spaß beiseite, ist vielleicht etwas zu krass. Überlegen Sie einen besseren Titel.

Schreiben Sie in dem Blog über folgendes:

  • Neuentwicklungen in Ihrer Branche
  • Worüber Sie sich in dieser Woche an meisten geärgert haben
  • Was der Azubi trotz aller Bemühungen immer noch falsch macht
  • Worüber Sie in dieser Woche am meisten gelacht haben
  • Was Sie an Ihrem Beruf so sehr lieben und was nicht
  • Warum Ihre Mitbewerber auch nicht schlecht sind, Sie aber trotzdem ein wenig besser
  • Was Ihnen Probleme bereitet (Bürokratie, Banken, Versicherungen, Behörden etc.)
  • usw.

Versuchen Sie, Lesern Ihres Blogs ein persönliches Bild von Ihnen zu vermitteln. Geben Sie Tipps und Tricks für Heimwerker. Beschreiben Sie Ihre Mitarbeiter und was die besonders gut können.

Es gibt Tausende von Möglichkeiten, seien Sie locker und denken Sie bitte nicht, Sie müssten jede Woche einen Aufsatz schreiben, so wie damals in der Schule. Weit gefehlt. Es geht darum, die Leute etwas teilhaben zu lassen an Ihrem Leben. Wenn Sie das richtig machen, dann werden die Leute Sie mögen und Sie setzen sich in deren Gedächtnis als Experte für Sanitärfragen fest.

Nichts ist so hilfreich für Ihr Marketing als dass Sie sich in den Augen Ihrer potentiellen Kunden als Experte heraus kristalisieren. Als leuchtender Stern am Himmel, wenn mal etwas im Sanitärbereich schief läuft.

Fordern Sie die Leute auf, Ihre Beiträge zu kommentieren. Regen Sie zur Diskussion an und treten Sie in einen Dialog mit Ihren Besuchern.

Übrigens: Google liebt solche Blogs und wird Ihre Beiträge sehr schnell indexieren und auch an guter Position listen. Selbstverständlich sollten Sie in jedem Beitrag einen Link zu Ihrer eigentlichen Homepage einbauen.

Wenn Sie jetzt sagen, „alles schön und gut“, aber „Wie setzt man solch einen Blog auf?“, dann kann ich Sie beruhigen. Mit dem WordPress System ist ein solcher Blog in wenigen Minuten einsatzbereit. Noch besser ist es, Sie betreiben ein solches WordPress System auf Ihrem eigenen Webspace, denn dann sind Sie flexibler und können zum Beispiel Gebrauch machen von den hunderten von guten Plugins (kleine Zusatzprogrämmchen), die meisten davon sind sogar kostenlos.

Fragen Sie Ihren Webmaster. Der sollte Ihnen für maximal 150 Euro solch einen Blog aufsetzen. Betreiben Sie den Blog beispielsweise auf einer Subdomain Ihrer Domain, also so: http://blog.IhreDomain.de.

Machen Sie das ganze aber bitte nur, wenn Sie wirklich in der Lage sind, mindestens einmal pro Woche neue Inhalte zu erzeugen. Vielleicht übernimmt die Aufgabe auch ein Mitarbeiter, der sowieso gerne mit dem Computer umgeht.

Auf jeden Fall sollten Sie über die Sache ernsthaft nachdenken. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.

Viel Erfolg bei dem Projekt – und informieren Sie mich, wenn Ihr Blog startklar ist.

Herzlichst, Ihr Doc-Homepage

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Ein Kommentar

  1. Sehr guter Beitrag und genau der richtige Weg. Ich habe selber vor einem knappen 3/4 Jahr einen eigenen Blog gestartet und habe seitdem mehr als 225 Beiträge geschrieben. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mir das Schreiben liegt und ich es wirklich gerne mache.

    Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur unterstreichen, was in diesem Artikel steht: machen Sie einen eigene Blog auf und schreiben Sie über sich und Ihr Thema. Geben Sie den Leuten interessante, informative ud/oder lustige, ungewöhnliche Informationen und Sie werden sich damit einen Stamm aus Lesern aufbauen.

    Das kann durchaus auch für lediglich regional oder lokal tätige Unternehmen (auch Kleinunternehmen) eine tolle Möglichkeit sein, bekannter zu werden. Und sie ist praktisch kostenlos.

    Noch besser funktioniert ein Blog übrigens in Verbindung mit Twitter und Facebook. Mit dieser Kombination und einem guten Konzept, können Sie Ihrer Firma einen richtigen bekanntnheitsschub verpassen.

    Herzliche Grüße Jürgen Schnick

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