Crossing out Plan A and writing Plan B on a blackboard.

Neue Marketingstrategie in Zeiten der Marktsättigung

Früher war alles so einfach. In den sechziger, siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten die Menschen noch echten Bedarf. Für das klassische Marketing bedeutete das, dass man im Prinzip nur als Anbieter wahrgenommen werden musste, um gewisse Umsatzziele zu erreichen.

Heutzutage sind die Verbraucher jedoch mit Waren und Dienstleistungen aller Art regelrecht übersättigt. Wer etwas verkaufen möchte, der schafft das nur noch dadurch, dass er das Produkt des Mitbewerbers aus dem Rennen wirft. In fast allen Marktsegmenten herrscht ein totaler Verdrängungswettbewerb.

Daraus folgt, dass der klassische Verkäufer heutzutage eher als nervig und belästigend empfunden wird. Das klassische Marketing nach dem Motto „hier bin ich und nun kauf mal schön“ hat allmählich sein Verfallsdatum erreicht.

Schon jetzt und immer stärker auch in naher Zukunft sind also neue Lösungen in Sachen Marketing gefragt. Das Marketing, das wir alle kennen, funktioniert einfach nicht mehr in der Form in der es lange Jahre funktioniert hat.

Das Internet ist mittlerweile als Massenmedium voll akzeptiert und so gut wie jeder nutzt die Informationen im Internet im Vorfeld eines Kaufs eines Produktes oder einer Dienstleistung.

Menschen, die auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung sind, haben in der Regel ein Problem, das sie lösen möchten. Der Käufer einer Bohrmaschine kauft nicht eigentlich die Bohrmaschine, sondern letzten Endes das Loch in der Wand, welches er damit bohrt, zu welchem Zweck auch immer.

Zur Lösung des Problems wird also kräftig im Internet gesucht und recherchiert.

Und genau darin liegt der Ansatz eines modernen Internetmarketings. Die Chance für den modernen Verkäufer besteht darin, dass er als Problemlöser gefunden und glaubwürdig wahrgenommen wird. Ist dieses erste Ziel erreicht, geht es im folgenden darum, dass der potentielle Kunde von sich aus Kontakt aufnimmt, weil er der Meinung ist, auf diese Weise sein Problem lösen zu können.

Psychologisch eine vollkommen andere Situation. Nicht mehr der Verkäufer macht den ersten Schritt, sondern der potentielle Kunde. Er selbst hat die Entscheidung getroffen, dass der Verkäufer eventuell sein Problem lösen kann. Der Verkäufer hat sich in keinster Weise aufgedrängt und den potentiellen Kunden auch bei nichts gestört. Letzterer bestimmt den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme.

Diese neue Marketingstrategie kann man wie folgt in einem Satz zusammenfassen:

lassen Sie sich als Verkäufer von ihrer Zielgruppe im Internet finden und motivieren sie die Besucher ihrer Website dazu, von ihnen Informationen anzufordern.

Dadurch, dass der Kunde den ersten Schritt macht, können Sie ihn ohne rechtliche Probleme im folgenden weiter kontaktieren, bis er letztendlich zu ihrem neuen Kunden wird, oder sich gegen sie entscheidet.

Dieser Prozess lässt sich auch weitestgehend automatisieren. Mit den richtigen Hilfsmitteln können Sie sich so eine ständig sprudelnde Neukundenquelle aufbauen. Entscheidend für den Erfolg ist die Tatsache, dass der potentielle Kunde sie als glaubwürdigen und sympathischen Experten für sein Problem wahrnimmt. Das kann er natürlich nur, wenn er Sie auch im Internet findet.

Wenn Sie sich jetzt fragen, was ist notwendig, um als glaubwürdiger und symphatischer Experte wahrgenommen zu werden, dann überlegen Sie bitte einmal, welche Anforderungen Sie selbst an einen möglichen Lieferanten stellen, um bei diesem eventuell zum Kunden zu werden.

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